Es lebe der Widerspruch!

Basics

– Wien Museum

Description

1977 erschien die erste Ausgabe der Stadtzeitung „Falter“. Mehr Flugblatt als Zeitschrift, auf billigem Papier, zwölf Seiten gefaltet, comicartige Textcollagen und eine betont lässige Typografie. „Stadtzeitungen“ dieser Zeit wie der „Falter“ waren Teil der Alternativbewegungen bzw. der Neuen Linken, somit hochpolitische Projekte. Der „Falter“ verstand sich als „antibürgerliches Programmheft“. Es ging um Gegenpole zur Hochkultur, um „Cafés nach Zwölf“, „Lokale mit Programm“, um Initiativen, Buchhandlungen, Theater, Kinos, um eine alternative kulturelle Topografie der Stadt.

Das Fotoarchiv des „Falter“ spiegelt 40 Jahre alternative Stadtgeschichte aus der Perspektive von über 30 Fotografinnen und Fotografen. Im Fokus sind Themen wie Architektur, öffentlicher Raum, Wohnen, Ökologie, Protestbewegungen und Demonstrationen, Antirassismus, Medienkritik, die Aufdeckung von Skandalen und immer öfter auch Lifestyle. Eine Auswahl der Fotobestände des „Falter“-Archivs gelangt zum Jubiläum in die Sammlung des Wien Museums.

[Quelle: http://www.wienmuseum.at/]

>>>>> Die Liste der Beteiligten dieser Gruppenausstellung ist unvollständig. Hinweise bezüglich weiterer Beteiligter nehmen wir gerne entgegen.
>>>>> The list of participants of this group exhibition is not complete. Please contact us if you have information about further participants. [basis wien, 11.06.2017]

Participants

Werner Michael Schwarz (Kurator/in), Susanne Winkler (Kurator/in)

Objects

(Archival material, Publications)

2017 Information: Es lebe der Widerspruch! (Archival object)
2017 Einladung: Es lebe der Widerspruch! (Archival object)
2017 Flauschige Falterfotofreude (Text)