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Ausstellungsansichten: ZEIT(LOSE) ZEICHEN: Ilse Chlan
Creator: Ilse Chlan
Digitales Bild
Abb.: Ilse Chlan, Patterns of economic efficiency 2012
Digitaldruck auf Papier, je 100 x 200 cm, Video/Audioinstallation
Die Serie Patterns of economic efficiency geht zurück auf ein Bild in Thomas Clarksons „Essay on the Slavery and Commerce of Human Species" von 1788. Es wurde von Clarkson und dem Komitee für die Beendigung des Sklavenhandels erstellt und zeigte die verschiedenen Decks der „Brookes“, eines der Schiffe, die für den Sklavenhandel eingesetzt wurden.
Mit seiner schematischen Darstellung der räumlichen Situation auf einem Sklavenschiff machte Clarkson auf die unmenschlichen Bedingungen des Sklavenhandels aufmerksam.
In der maximalen Ausnutzung des Raumes und der rücksichtslosen Ausbeutung der Menschen sehe ich verdeckte und bis heute wirksame Grundmuster der europäischen und globalisierten Wirtschaft. Die Nachwirkungen des Jahrhunderte dauernden Sklavenhandels sind in anderer Form immer noch spürbar.
- ZEIT(LOSE) ZEICHEN. Gegenwartskunst in Referenz zu Otto Neurath, 13.12.2012 – 17.02.2013, Künstlerhaus, Österreich, Wien, Michael Bielický, Anthony Burrill, Bernhard Cella, Ilse Chlan, Erdal Duman, Hazem El-Mestikawy, Harun Farocki, Nikolaus Gansterer, Wilfried Gerstel, Christoph Hinterhuber, Maria Christine Holter (Kurator/in), Christian Hutzinger, Barbara Höller (Kurator/in), Jun Yang, Karl-Heinz Klopf, Matthias Klos, Lena Knilli, Clemens Kogler, Kollektiv migrantas, Richard Kriesche, Alexander Lehmann, Gert Linke, Stano Masár, Bernd Oppl, Olaf Osten, Hermann Josef Painitz, Waltraud Palme, Rodolfo Peraza, Reactable Systems, Philippe Rekacewicz, Andrea Ressi, Kamila B. Richter, Richtex, Christian Rupp, Sito Schwarzenberger, Société Réaliste, Karolina Szmit, Roman Týc, Niko Wahl, Michael Wegerer, Peter Weibel, open3
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