Magazine
springerin 1/05. Past Forward
- Österreich, Wien
Publisher: Folio Verlag
1029-1830
deutsch
Editor: springerin. Hefte für Gegenwartskunst
Mentions: Patrick Amos, Jochen Becker, Tony Bennett, Christa Benzer, Colectivo Situaciones , Alice Creischer, Hans-Christian Dany, Christian Egger, Jean-Pierre Gorin, Lawrence Grossberg, Nicola Hirner, Christian Höller, Eustachy Kossakowski, Alessandro Ludovico, Meaghan Morris, Ana Peraica, Holger Römers, Hedwig Saxenhuber, Julia Gwendolin Schneider, Andreas Siekmann, Jason Simon, Jirí Skála, Monika Vykoukal, Krystian Woznicki
Umfangsangabe: 96 S. : zahlr. Ill. // Im April 1995 erschien die erste Ausgabe dieser Zeitschrift, damals noch unter dem Namen springer – Hefte für Gegenwartskunst. Im Bild des Chamäleons, welches das Cover des ersten Heftes zierte, war eine Wandlungsfähigkeit mit angedeutet, die sich über vierzig Ausgaben hinweg unter Beweis stellen sollte. Ein langer, abwechslungsreicher und ständig auf neue thematische wie geografische Öffnungen bedachter Weg breitet sich vor dem retrospektiven Blick aus.
Zum zehnjährigen Jubiläum möchten wir nicht so sehr Rückschau halten als vielmehr versuchen, gemäß dieser Maxime weitere Ausblicke zu eröffnen. Auf aktuelle Entwicklungsmomente ebenso wie bislang unbegangene Wege sowie den stets aufs Neue zu verhandelnden Status kritischer Kunst und ihrer Diskurse. Ein Augenmerk gilt dabei den Versprechen und Prophezeiungen der vor zehn Jahren noch jungen digitalen Kultur. So lässt der Netzteil dieser Ausgabe eine Reihe von damals das »Neue« signalisierenden Prophetien Revue passieren und fragt nach ihren realen Umsetzungen. Anschlüsse aus der Vergangenheit an die Gegenwart bieten aber nicht nur vormalige Netz- und Künstlichkeitsutopien, sondern auch lokale Multimediaszenen, die nach mehreren Dekaden für das Hier und Heute plötzlich wieder von Interesse sind. Darüber hinaus ist die aktuelle Nummer einer Reihe von KünstlerInnen gewidmet, die, bislang wenig beachtet oder weit gehend vergessen, ein Moment des »Past Forward« verkörpern. Damit sind zum einen langjährige Laufbahnen wie jene von Ion Grigorescu gemeint, die sich seit den frühen siebziger Jahren konsequent an den Starrheiten bzw. politischen und kulturellen Umbrüchen ihrer lokalen Umgebung abgearbeitet hat. Zum anderen geht es um Arbeitsweisen wie jene von Eustache Kossakowski, der sich früh in die Geschichte der konzeptuellen Fotografie eingeschrieben hat, ohne dass dies Aufnahme in den herkömmlichen Kanon gefunden hätte; oder um das malerische Werk des Filmtheoretikers Manny Farber, dessen vom Film beeinflusste Stillleben ebenfalls einer Wiederentdeckung harren. Ein weiterer Fokus gilt dem aktuellen Stand des Cultural-Studies-Diskurses. So ist etwa Raymond Williams’ bahnbrechendes Glossar »Keywords« vor kurzem für die Gegenwart aufbereitet worden, woraus Sie im Folgenden exklusive Auszüge lesen können. Und Lawrence Grossberg analysiert die momentanen Umwälzungen der US-amerikanischen Politik aus kulturtheoretischer Sicht. In all dem geht es nicht nur um ein »Past Forward« in kritisch zugespitztem Sinne, sondern um weitere Öffnungen: Arbeit am Verdrängten, Arbeit am noch zu Kommenden. [Quelle: www.springerin.at, 25.10.2017]
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- Dorit Margreiter. 10104 Angelo View Drive, 19.11.2004 – 16.01.2005, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, MUMOK, Österreich, Wien, Dorit Margreiter, Matthias Michalka (Kurator/in)
- Funky Lessons, 17.12.2004 – 26.02.2005, BAWAG FOUNDATION, Österreich, Wien, John Baldessari, Monica Bonvicini, Andrea Fraser, Martin Gostner, Eva Grubinger, Jörg Heiser (Kurator/in), Erik van Lieshout, Marko Lulic, Aleksandra Mir, Adrian Piper, Tino Sehgal, Annika Ström, Barbara Visser, Franz West
- Das Neue Europa. Kultur des Vermischens und Politik der Repräsentation, 20.01.2005 – 24.04.2005, Generali Foundation, Österreich, Wien, Renaud Auguste-Dormeuil, Marius Babias (Kurator/in), Isabella Marte (Kurator/in), John Miller, Dan Perjovschi (Kurator/in), Lia Perjovschi, Oda Projesi, Natascha Sadr Haghighian, Hito Steyerl, Marlene Streeruwitz, Silke Wagner, Jasmila Zbanic
- Just do it!, 26.02.2005 – 06.06.2005, Lentos Kunstmuseum Linz, Österreich, Linz, 0100101110101101.ORG, AES, Jay Adams, Martin Arnold, Craig Baldwin, Mike Bidlo, Pierre Bismuth, Michael Blum, Daniele Buetti, Captain Zip, Colectivo Situaciones , Die Tödliche Doris, Marcel Duchamp, Thomas Edlinger (Kurator/in), Öyvind Fahlström, Richard Buckminster Fuller, General Idea, Johan Grimonprez, Grupo de Arte Callejero, Guerrilla Girls, Richard Hamilton, John Heartfield, Sister Corita Kent, Jeff Koons, Barbara Kruger, Andreja Kuluncic, Sherrie Levine, Marko Lulic, George Maciunas, Michel Majerus, Michael Mandiberg, Mesa de Escrache, New Collectivism, Olaf Nicolai, Dan Panaitescu, Bruno Peinado, Dan Perjovschi, Raymond Pettibon, Daniel Pflumm, Pratchaya Phinthong, Tobias Rehberger, Jamie Reid, Ad Reinhardt, Martha Rosler, Stefan Römer, Anne-Marie Schleiner, Kurt Schwitters, Santiago Sierra, Situationistische Internationale, Valerie Solanas, Raimar Stange (Kurator/in), State of Sabotage, SoS, Sturtevant, Ubermorgen, Piotr Uklanski, Jeronimo Voss, Silke Wagner, Florian Waldvogel (Kurator/in), Peter Weibel, Johannes Wohnseifer, Yana Yo, autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe, monochrom
- Dierk Schmidt. Geiseln, 04.12.2004 – 06.02.2005, Gesellschaft für Aktuelle Kunst, GAK, Deutschland, Bremen, Dierk Schmidt
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