Magazine
springerin 4/12. Leben im Archiv
- Österreich, Wien
Publisher: Folio Verlag
1029-1830
deutsch
Editor: springerin. Hefte für Gegenwartskunst
Mentions: Martin Beck, Maria Theresia Litschauer, Alice Creischer, Andreas Siekmann, Hedwig Saxenhuber, Florian Wüst, Jochen Becker, Matthias Dusini, Ulrike Feser, Vera Tollmann, Herwig G. Höller, Monika Bernold, Roland Schöny, Kaucyila Brooke, Carola Platzek, Christoph Draeger, Michael Hauffen, Yvonne Rainer, Nanna Lüth, Nina Schedlmayer, Erwin Thorn, Sabine Rohlf, Monika Vykoukal, Jens Emil Sennewald, Simon Sheikh, Sergey Bratkov, Felix Stalder, Margaret Harrison, Kerstin Stakemeier, Dietrich Heissenbüttel, Thomas Flierl, Franz Thalmair, !Mediengruppe Bitnik, Agnieszka Polska, Stefanie Hoch, Su-Ran Sichling, Yuki Higashino, Natasa Petresin-Bachelez, Teresa Burga, Quinn Latimer, Martin Reiterer, Cédric Vincent, Amir Vodka, Baris Acar, Sandra Bartoli, Silvan Linden
Umfangsangabe: 96 S. : zahlr. Ill. // Die künstlerische Produktion der Gegenwart ist zu einem beträchtlichen Teil von Archivbezügen geprägt. Vielgestaltig nimmt dieser Rückbezug seinen Lauf – sei es im rekonstruierenden oder transformierenden Umgang mit historischen Referenzen, in der Einschreibung in bestimmte Genealogien oder in der expliziten Aufbereitung bislang unzugänglicher oder in Vergessenheit geratener Einzelarchive. Archivarbeit, könnte man behaupten, ist zur unabdingbaren Voraussetzung gegenwärtigen Schaffens, aber zugleich auch zu dessen größtem Hemmschuh geworden.
Denn das »Leben im Archiv«, so der Titel dieser Ausgabe, ist höchst zweischneidig: Nicht nur stellt das ständige wachsende Archivkonglomerat, über dessen Überblick niemand mehr verfügt, einen sich wandelnden Horizont dar, innerhalb dessen sich auch unser Verständnis von Kunst unablässig verändert. Darüber hinaus wirft dies aber eine noch grundlegendere Frage auf: Könnte es sein, dass dieser Horizont aufgrund seiner Dichte und Lückenlosigkeit nicht immer weiter, sondern immer enger wird? Lässt die Fülle des Archivierten womöglich immer weniger Raum, um sich individuell im historisch Überlieferten einzurichten? Ist es denkbar, dass das Überborden der Archive eine Artikulation in der Gegenwart mehr und mehr zu ersticken droht?
»Leben im Archiv« bezeichnet demnach jene ambivalente Aufgabe, die sich heute jeder und jedem stellt: einerseits einen Operationsmodus zu finden, um mit diesem Überborden zurande zu kommen; andererseits diesen Modus so weit produktiv zu machen, dass er nicht in eine seltsam obsessive »Retromanie« verfällt. Die Beiträge dieses Hefts nähern sich dieser Problematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Nataša Petrešin-Bachelez, Kuratorin und selbst Betreiberin eines Kunstraums, macht im Gespräch zwei widerstreitende Impulse in der Archivarbeit geltend: einen nostalgischen, häufig auch verklärenden Zugang und, mehr im Sinne einer historisch-kritischen Gedächtniskultur, das Ankämpfen gegen Verdrängung und Vergessen. Um der Gefahr eines verdinglichenden, die Geschichte gleichsam mumifizierenden Ansatzes entgegenzuwirken, sei es laut Petrešin-Bachelez unerlässlich, von RezipientInnenseite aus immer wieder den Versuch einer aktivierenden Vergegenwärtigung zu unternehmen.
Der »mal d’archive«, die Archivkrankheit, die der Philosoph Jacques Derrida einst als (psycho-)analytisches Moment benannt hat, zeichnet sich anhand vielfacher Symptome ab: Eines davon betrifft die Definitions- und Deutungshoheit darüber, was überhaupt als legitimer Archivbestand gelten darf. Simon Sheikh nimmt exemplarisch den Diskurs der Kunstgeschichte her, die lange Zeit darüber gewacht hat, welche Selektion, welche Querverbindungen und welche potenzielle Erweiterung ihrer ureigensten Diskurseinheiten, nämlich den für wertvoll erachteten Kunstwerken, erlaubt waren. Anhand des Beispiels möglicher (aber nicht wirklich stattgefundener) Begegnungen verschiedener Künstler versucht Sheikh das Verdienst einer fiktiv konstruierten Geschichte zu ermessen, für die das Archiv eine weiterhin zu bearbeitende, ständig neu zu konstruierende Ausgangsmaterie darstellt. Ähnliches formuliert Cédric Vincent im Hinblick auf die Geschichte des »panafrikanischen Festivals«, das zwischen 1966 und 1977 dreimal stattfand. Die offiziellen Dokumente dazu, so Vincent, reichen nicht aus, um den lebendigen Impuls dieser bahnbrechenden Zusammenkommen weiterzutragen – es müssten dafür auch inoffizielle, außerinstitutionelle und vor allem persönliche Quellen genutzt und aktiviert werden.
Einzelne Fallstudien ergänzen den allgemeineren Problemaufriss dieses Hefts. Nanna Lüth benennt in ihrer Auseinandersetzung mit der peruanischen Künstlerin Teresa Burga einen wichtigen Aspekt des grassierenden Archivfiebers: Dieses sei weitgehend westlich orientiert und lasse es nur bedingt zu, dass auch nicht-westliche, ja subalterne Archive gleichwertig zur Geltung kommen. Teresa Burga habe demgegenüber in ihrer künstlerischen Arbeit ihr lebensweltliches Archiv ständig aktualisiert und exemplifiziere mit ihrer gesamten Praxis, inwiefern sich das hegemoniale Archivdenken konterkarieren lässt. Vergleichbares gilt für die historische Rekonstruktionsarbeit. So streicht Jochen Becker in seinem Beitrag über zwei Projekte zur jugoslawischen Moderne heraus, dass deren Aufarbeitung weit über ihren eigentlichen Gegenstand hinaus bis in die Gegenwart reicht; und dass das Projekt der »unvollendeten Modernisierung«, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Ausgang nahm und seither die Archive füllt, vielleicht per definitionem unabschließbar bleibt. Derlei Fallstudien belegen ebenso wie die übrigen Beiträge dieser Ausgabe, dass die Archivproblematik heute in einer Reihe unterschiedlichster Felder virulent ist und zu keiner vorschnellen Klärung (»closure«) gebracht werden kann.
Ausgehend von der allseitigen Verfügbarkeit, welche die weltweiten elektronischen Speicher heute für uns bereithalten, stellt sich folgende, weiterhin drängende Frage: Wie leben inmitten einer durch und durch archivarischen, zugleich aber auch immer stärker geschichtsvergessenen Welt, in der immer schon alles vorweggenommen und von historischer Dichte besetzt zu sein scheint? Und wie dieser Fülle neues Leben einhauchen – eines, das imstande wäre, dynamisch auf die Gegenwart zurückzuwirken? [Quelle: www.springerin.at, 27.11.2017]
This object can be accessed at the basis wien archive [6.00.SPRIN.063]. Location 1150 Wien. Contact: T +43 (0)1 5226795, office@basis-wien.at
- dOCUMENTA (13), 09.06.2012 – 16.09.2012, documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Neue Galerie Kassel, Öffentlicher Raum Kassel, Orangerie, Gloria Kino , documenta-Halle, Hauptbahnhof Kassel, Ottoneum, Deutschland, Kassel, Lawrence Weiner, Christian Philipp Müller, Ceal Floyer, Mark Dion, Thomas Bayrle, Tacita Dean, Rosemarie Trockel, Giuseppe Penone, Alighiero Boetti, Sanja Ivekovic, Roman Ondák, Willie Doherty, Anne-Marie Sauzeau-Boetti, Man Ray, Gustav Metzger, Jimmie Durham, Pierre Huyghe, Ines Schaber, Raimundas Malašauskas, Alanna Heiss, Hans-Ulrich Obrist, William Kentridge, Jill Bennett, Gordon Bennett, Francis Alÿs, Nedko Solakov, Song Dong, Ida Applebroog, Sam Durant, Jérôme Bel, Dorothea von Hantelmann, Simryn Gill, William J. Mitchell, Critical Art Ensemble, Gerard Byrne, Anri Sala, Eyal Weizman, Salvador Dalí, Dora García, Horst Hoheisels, Julio Gonzalez, Joan Jonas, Alexander Kluge, Susan Philipsz, Ryan Gander, Irina Aristarkhova, Julie Ault, Walter Benjamin, Constant, Hetti Perkins, Susan Hiller, Michael Hardt, Manon De Boer, Boris Groys, Apichatpong Weerasethakul, Judith Barry, Florian Hecker, Nikos Papastergiadis, Trisha Donnelly, Doug Ashford, Koyo Kouoh, Giorgio Morandi, Julie Mehretu, Thea Djordjadze, Griselda Pollock, Éric Alliez, Attila Csörgo, Robin Kahn, Judith Hopf, Walid Raad, Javier Téllez, Emily Jacir, Gianfranco Baruchello, Amar Kanwar, Daniel Gustav Cramer, Mika Taanila, Rashid Masharawi , Alejandro Jodorowsky, Theodor W. Adorno, Franco Berardi Bifo, Lívia Páldi, Haegue Yang, Marta Kuzma, Lars Bang Larsen, Carol Bove, Lara Favaretto, Wael Shawky, Hassan Khan, Janet Cardiff & Georges Bures Miller, Brian Jungen, Natascha Sadr Haghighian, Tue Greenfort, Erkki Kurenniemi, Sissel Tolaas, Mark Lombardi, John Menick, Adriana Lara Dominguez, Füsun Onur, Seth Price, Kader Attia, Cevdet Erek, Nalini Malani, Araya Rasdjarmrearnsook, Christine Litz, Kathrin Luz, Michael Rakowitz, David Levi Strauss, Clemens von Wedemeyer, Tino Sehgal, Pratchaya Phinthong, Jeronimo Voss, Brian Holmes, Ayreen Anastas, Rene Gabri, Maria Thereza Alves, Matias Faldbakken, Alexandra Bachzetsis , Lida Abdul, Sunjung Kim, Goshka Macuga, Jalal Toufic, Rabih Mrouéh, Lee Miller, Ian Wallace, Yan Lei, Iwona Blazwick, Mario Garcia Torres, Massimo Bartolini, Gabriel Lester, Khaled Hourani, Akram Zaatari, Durs Grünbein, Dinh Q. Lê, Abraham Cruzvillegas, Ana Prvacki, Chus Martínez, Sopheap Pich, Anìbal Lòpez [A1-53167], Vyacheslav Akhunov, Andrea Büttner, The Otolith Group, Charlotte Salomon, Eva Scharrer, Allora - Calzadilla, Pedro Reyes, Christodoulos Panayiotou, Ana Maria Maiolino, Zanele Muholi, Dario Gamboni, Rossella Biscotti, Michael Portnoy, Geoffrey Farmer, Kitty Scott, Carolyn Christov-Bakargiev (Künstlerische Leitung), Haris Epaminonda, Gareth Moore, Tamara Henderson, Chiara Fumai, Mariana Castillo Deball, Fabio Mauri, M.A. Numminen, Jakob Schillinger, István Csákány, Amy Balkin, Atiq Rahimi, Bani Abidi, Pamela M. Lee, Llyn Foulkes, Issa Samb, Alexandra Sukhareva, Christoph Menke, Toril Johannessen, Jessica Warboys, Anton Zeilinger, Etel Adnan, Leeza Ahmady, Korbinian Aigner, Barmak Akram, Khadim Ali, AND AND AND, Arjun Appadurai, Mohammad Yusuf Asefi, Tarek Atoui, Nanni Balestrini, Karen Barad, Bassam El Baroni, Ahmed Basiony, Hrach Bayadyan, Mario Bellatin, Anna Boghiguian, Bruno Bosteels, Ali Brivanlou, Kristina Buch, Susan Buck-Morss, Judith Butler, CAMP, Emily Carr, Cornelius Castoriadis, Andrea Cavalletti, George Chan, Kudzanai Chiurai, Geoff Cox, Antoni Cumella, Marie Darrieussecq, Dietmar Dath, Lydia Davis, Nikola Doll, Michael Eskin, Guillermo Faivovich & Nicolás Goldberg, Silvia Federici, Abul Qasem Foushanji, Bettina Funcke, Peter L. Galison, Fernando García-Dory, Theaster Gates, Jeanno Gaussi, Ashraf Ghani, Mariam Ghani, Édouard Glissant, Kenneth Goldsmith, Avery F. Gordon, Péter György, Zainab Haidary, Fiona Hall, Donna Haraway, Graham Harman, Salah M. Hassan, Daniel Heller-Roazen, Sofía Hernández Chong Cuy, Amjad Ghannam , Sonallah Ibrahim , Brian Jungen and Duane Linklater, Rudolf Kaesbach, Masood Kamandy, Adam Kleinman, Joasia Krysa, Christian Kuhtz, Horacio Larrain Barros, Jolyon Leslie, David Link, Maria Loboda, Ada Lovelace, Renata Lucas, György Lukács, Marcos Lutyens und Raimundas Malašauskas, Catherine Malabou, Thomas Mann, Maria Martins, Francesco Matarrese, Ingo Niermann, Arne Nordheim, Shinro Ohtake, Rahraw Omarzad, Aman Mojadidi, Moon Kyungwon & Jeon Joonho, Romaine Moreton, Julia Moritz, Stephen Muecke, Aaron Peck, Claire Pentecost, Alexei Penzin, Michael Petzet, Lea Porsager, Doreen Reid Nakamarra, Gunnar Richter, Sarah Rifky, Stuart Ringholt, Ruth Robbins, Red Vaughan Tremmel, Juana Marta Rodas & Julia Isidrez, Suely Rolnik, Jacqueline Rose, Andrew Ross, Pascal Rousseau, Paul Ryan, Hannah Ryggen, Aase Texmon Rygh, Nawal El Saadawi, Ashkan Sepahvand, Albert Serra, Nicola Setari, Tejal Shah, Zolaykha Sherzad, Adania Shibli, Vandana Shiva, Tamás St.Turba, Imre Szeman, Mohsen Taasha, G. M. Tamás, Alexander Tarakhovsky, Michael Taussig, Jane Taylor, Warwick Thornton, Time/Bank, Warlimpirrnga Tjapaltjarri, Mario Tronti, Rattana Vandy, Vann Nath, Chiara Vecchiarelli, Ignacio Vidal-Folch, Enrique Vila-Matas, Andrea Viliani, Adrián Villar Rojas, Eduardo Viveiros de Castro, Vu Giang Huong, Roy Wagner, Lori Waxman, Chaisiri Jiwarangsan , Zalmaiï, Alejandro Zambra, Konrad Zuse
- 7. Berlin Biennale, 2012 – 2012, KW - Institute for Contemporary Art, Deutschland, Berlin, Artur Zmijewski (Kurator/in), Voina, KW - Institute for Contemporary Art (Organisation)
- Reflecting Fashion, 15.06.2012 – 23.09.2012, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, MUMOK, Österreich, Wien, Die Damen, Cindy Sherman, VALIE EXPORT, Marcus Geiger, Maria Hahnenkamp, Birgit Jürgenssen, Elke Krystufek, Florian Pumhösl, Wally Salner, Elfie Semotan, Klaus Scherübel, Ingeborg Strobl, Andrea van der Straeten, Erwin Wurm, Heimo Zobernig, Andrea Zittel, Johannes Schweiger, Markus Schinwald, Olaf Nicolai, Vito Acconci, Sylvie Fleury, Regina Möller, Isa Genzken, Rosemarie Trockel, Cosima von Bonin, Joseph Beuys, Martin Kippenberger, Alighiero Boetti, Sanja Ivekovic, Marcel Duchamp, Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Daniel Buren, Ines Doujak, Wolfgang Tillmans, James Rosenquist, Ellsworth Kelly, Man Ray, Martha Rosler, Raoul Hausmann, Franz Erhard Walther, Friedl Kubelka, Lucio Fontana, Ed Ruscha, Bless, Hussein Chalayan, Susanne Neuburger (Kurator/in), Trude Fleischmann, Aleksandr Michailovich Rodcenko, Róza El-Hassan, Wladimir Tatlin, Milan Knížák, Stephen Prina, Nedko Solakov, Milica Tomić, Allen Jones, Gustav Klimt, El Lissitzky, Koloman Moser, Stephen Willats, Wols, Max Ernst, Daniel Knorr, Vally Wieselthier, Herbert Bayer, Meret Oppenheim, Pawel Althamer, Tibor Hajas, Tadeusz Kantor, René Magritte, Salvador Dalí, Christof Kohlhofer, Maja Bajević, Yayoi Kusama, Oskar Schlemmer, Kaucyila Brooke, George Maciunas, George Grosz, Edward Steichen, Hans Arp, Giacomo Balla, Rudi Gernreich, Maria Likarz, Helmut Newton, Christo, Atsuko Tanaka, August Sander, André Breton, Germaine Krull, Alfred Stieglitz, Marina Faust, Sonia Delaunay, Lucia Moholy-Nagy, Mai-Thu Perret, Madame d'Ora, Silvia Kolbowski, Nadim Vardag, Jakob Lena Knebl, Barbara Rüdiger (Kurator/in), Ashley Hans Scheirl, Sophie Taeuber-Arp, Alexandra A. Ekster, Liubov Popova, Julia Hohenwarter, Marzena Nowak, Ferhat Özgür, Christopher Makos, Liesl Raff, Emilie Flöge, Fred Adlmüller, Lil Picard, The Factory of Found Clothes, Elsa Schiaparelli, Kurt Seligmann, Apparatus 22, Kurt Husnik, Felice Rix-Ueno, Warwara Stepanowa, Gerhard Stecharnig, Karlheinz Weinberger
- Morgan Fisher. The Frame and Beyond, 02.03.2012 – 29.07.2012, Generali Foundation, Österreich, Wien, Sabine Folie (Kurator/in), Morgan Fisher, Ilse Lafer (Kurator/in)
- Simon Starling / Superflex, 30.05.2012 – 23.09.2012, Thyssen-Bornemisza Augarten Contemporary, Österreich, Wien, Superflex, Simon Starling
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