Magazine
springerin 4/25. Bruchzonen
- Österreich, Wien
978-3-9519981-8-3
11029-1830
Editor: springerin. Hefte für Gegenwartskunst
Mentions: Tilman Baumgärtel, Christa Benzer, Josephine Berry Slater, Kimberly Bradley, Paul Buschnegg, Martin Conrads, Regula Dettwiler, Branislav Dimitrijevic, Christian Egger, Abdelrahman Elbashir, Gregor Eldarb, Jitka Hanzlová, Kathi Hofer, Justin Hoffmann, Christian Höller, Herwig G. Höller, Ada Karlbauer, Melanie Letschnig, Miona Muštra, Simon Nagy, Julius Pristauz, Martin Reiterer, Veronika Rudorfer, Hedwig Saxenhuber, Ashley Hans Scheirl, Georg Schöllhammer, James C. Scott, Keiko Sei, Mariam Shergaleshvili, Barbara T. Smith, John Smith, Patrick Staff, Philipp Timischl, Vera Tollmann, Milica Tomić, Ellen Wagner, Mounira Zennia
Umfangsangabe: 95 S. : zahlr. Ill. // Es gehört längst zu den Gemeinplätzen, dass Kunst nicht mehr in vermeintlich sicheren Zonen verortet ist. Doch die Dringlichkeit, mit der politische und ökonomische Erschütterungen auf künstlerische Praktiken einwirken, nimmt gegenwärtig neue Dimensionen an. Räume der kritischen Auseinandersetzung werden eng, fragile Infrastrukturen geraten unter Druck, und die Vorstellungen einer transnationalen Öffentlichkeit, die Kunst lange getragen haben, stehen auf dem Prüfstand. Die Rede vom „Globalen Süden“ dominiert zwar zurecht gegenwärtige Diskurse, tut dies aber nicht selten auf Kosten jener Regionen, die jenseits des medialen wie ökonomischen Rampenlichts liegen. Orte, in denen sich künstlerische Szenen in prekärer Balance halten, erscheinen oft nur als blinde Flecken in grob gerasterten geopolitischen Gegenwartsbildern. Gerade dort aber zeigt sich in aller Schärfe, wie Kunst auf gesellschaftliche Verwerfungen reagiert: als Ort der Kritik, als Versuch von Selbstermächtigung, als fragile Form von Öffentlichkeit. Es geht dabei nicht um den Rückzug ins Private oder um das Festhalten an einer idealisierten Autonomie, sondern um die Frage, wie Kunst unter widrigen Bedingungen ihre Gegenwärtigkeit behauptet. Wie sie Formen des Miteinanders erprobt, wo staatliche und institutionelle Strukturen zerfallen. Wie sie auf Distanz zur eigenen Diaspora gerät oder neue Allianzen jenseits der offiziellen Kanäle schafft. Und wie sie inmitten von Zerstörung, Flucht oder institutioneller Marginalisierung Räume öffnet, die sich nicht sofort vereinnahmen lassen. Dieses Heft richtet den Blick auf solche Bruchzonen. Es sucht nach Momenten, in denen künstlerische Praxis nicht trotz, sonder gerade aufgrund widriger Bedingungen ihre Relevanz entfaltet an den Rändern, im Abseits der großen Narrative, in den Zwischenräumen kritischer Aufmerksamkeit. [Quelle: https://web.archive.org/save/https://www.springerin.at/2025/4/]
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- Milica Tomić. On Love Afterwards, 27.06.2025 – 12.10.2025, Kunsthaus Graz, Österreich, Graz, Irena Borić (Kurator/in), Andreja Hribernik (Kurator/in), Milica Tomić
- Jitka Hanzlová, 11.07.2025 – 02.11.2025, Graphische Sammlung Albertina, Österreich, Wien, Jitka Hanzlová
- Ashley Hans Scheirl, 19.09.2025 – 18.02.2026, Belvedere 21, Österreich, Wien, Sergey Harutoonian (Kurator/in), Andrea Kopranovic (Kurator/in), Ashley Hans Scheirl
- Regula Dettwiler. Unvergesslich, 24.05.2025 – 01.03.2026, Landesgalerie Niederösterreich, Österreich, Krems an der Donau, Regula Dettwiler, Gerda Ridler (Kurator/in)
- Philipp Timischl. Dummodo me ames, 26.07.2025 – 31.08.2025, Andräkirche, Layr, Österreich, Wien, Österreich, Salzburg, Philipp Timischl
- John Smith. Being John Smith, 12.09.2025 – 16.11.2025, Vereinigung Bildender KünstlerInnen Wiener Secession, Österreich, Wien, John Smith
- Never Again Peace, 20.09.2025 – 12.10.2025, BAU, Steirischer Herbst 2025, Österreich, Graz, Mounira Al-Solh, Angélique Aubrit & Ludovic Beillard, BAU (Veranstaltungsort, veranstaltet), Candice Breitz, Pauline Curnier Jardin, Gelitin, Pedro Gómez-Egaña, Elias Holzknecht, Max Höfler, Ruthie Jenrbekova, Kurt Jooss, Dana Kavelina, Nástio Mosquito, Stephan Mörsch, Olaf Nicolai, Illya Pavlov, Haim Sokol, Andreas Unterweger, Philippe Vandenberg, Maria Vilkovisky, Gernot Wieland, zweintopf, Carla Åhlander, Ahmet Ögüt, Eva Ďurovec
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