Magazine
springerin 1/26. Data Materialities
- Wien
978-3-9506083-0-4
11029-1830
Editor: springerin. Hefte für Gegenwartskunst
Mentions: Clemens Apprich, Jochen Becker, Christa Benzer, Diane Cescutti, Trisha Donnelly, Daphne Dragona, Christian Egger, Judith Fegerl, Paul Feigelfeld, Constanze Fritzsch, Sønke Gau, John Giorno, Kyriaki Goni, Patricia Grzonka, Dietrich Heissenbüttel, Robin Holt, Francis Hunger, Dominique Hurth, Christian Höller, Victoria Ivanova, Otto Kapfinger, Belinda Kazeem-Kaminski, Rahma Khazam, Aimee Kohn, Izzy Kornblatt, Beyza Köroglu, Claudia Larcher, Ronald Meyer-Arlt, Lisa Moravec, Roman Ondák, Hedwig Saxenhuber, Georg Schöllhammer, Sumugan Sivanesan, Klaus-Peter Speidel, Sven Spieker, Hito Steyerl, Mounira Zennia
Umfangsangabe: 95 S. : zahlr. Ill. // Heutige Kunst- bzw. Kunstausbildungsinstitutionen stehen an einer entscheidenden Schwelle: Daten, Algorithmen und künstliche Intelligenz sind zu Werkstoffen einer neuen industriellen Epoche geworden, in der das Verhältnis von Kunst, Technik und Gesellschaft grundlegend neu verhandelt werden muss. Was einst ästhetische Eingriffe und Adaptionen inmitten unterschiedlicher Phasen von industrieller Produktion waren, verlangt heute nach einer Neubetrachtung im digitalen Raum. Das Heft Data Materialities, das in Kooperation mit dem Weibel Institut für digitale Kulturen der Universität für angewandte Kunst Wien entsteht, fragt, wie sich die Kunst inmitten datengetriebener Prozesse behaupten kann – oder diese gar zu transformieren versteht. Daten sollen dabei nicht länger als abstrakte Informationsströme verstanden werden, sondern als etwas Physisches, Form-bares, das sich gestalten lässt. Wie können künstlerische Praktiken maschinelles Lernen nicht nur nutzen, sondern auch hinterfragen, verformen, unterlaufen, neu ausrichten? Welche Formen des Denkens und von ästhetischer Praxis entstehen, wenn Algorithmen zu gestalterischer Materie werden? Die Diskussion reicht weit über technische Fragen hinaus: Es geht um Ethik, Repräsentation, ja eine kritische und demokratische Teilhabe an KI – und um die Möglichkeit, aus künstlerischer Perspektive andere Vorstellungen von Intelligenz und Kreativität zu entwickeln. Darüber hinaus fragt die Ausgabe auch, wie sich künstlerisches Wissen als Motor gesellschaftlicher Transformation begreifen lässt. Data Materialities versucht diese Vision weiterzudenken – und damit den komplexen Dynamiken digitaler Veränderung auf kritische, imaginative und letztlich humanistische Weise gerecht zu werden. [Quelle: https://www.springerin.at/, 03.04.2026]
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- Verborgene Moderne. Faszination des Okkulten um 1900, 04.09.2025 – 18.01.2026, Leopold Museum, Österreich, Wien, Karl Wilhelm Diefenbach, Richard Gerstl, Gertrude Honzatko-Mediz, Albert von Keller, Oskar Kokoschka, Erwin Lang, Hans Makart, Gabriel von Max, Edvard Munch, Max Oppenheimer, Egon Schiele, Arnold Schönberg, August Strindberg
- Verkleidete Distanzen. migratory aesthetics and counter-public spheres in the gdr, 16.10.2025 – 31.01.2026, Heiligenkreuzer Hof, Österreich, Wien, Jürgen Baldiga, Annemirl Bauer, Bärbel Bohley, Clara Mosch, Mahmoud Dabdoub, Lutz Dammbeck, De-Zentralbild, Marina Gržinic, Jayne-Ann Igel, Künstlerinnengruppe Erfurt, Ladies Neid, Elisa Linn (Kurator/in), Raja Lubinetzki, César Olhagaray, Geraldo Paunde, Ulrich Polster, Núria Quevedo, Ronald M. Schernikau, Sarah Schulman, Gabriele Stötzer, Sandra Teitge, Jürgen Wittdorf, Lennart Wolff, frau anders, Aina Šmid
- Judith Fegerl. calorie, 07.11.2025 – 22.02.2026, O.K Centrum für Gegenwartskunst, Österreich, Linz, Judith Fegerl, Susanne Watzenboeck (Kurator/in)
- Roman Ondak. The Day After Yesterday, 13.11.2025 – 09.03.2026, Kunsthalle Praha, Ceská Republika, Praha, Roman Ondák, Barbora Ropková (Kurator/in)
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