Doch über 9000 Unterschriften, die binnen Tagen gesammelt wurden, dürften zuletzt allen Politikern klar gemacht haben, dass das Programmkino eine wichtige Funktion in der Stadt erfüllt.
Forderungen wiederholt
Bei einem Pressegespräch am Montag wiederholte ein überparteiliches Komitee, in dem auch Binder, die als erste initiativ wurde, sitzt, nicht nur jene Forderungen, die schon in der Vorwoche einstimmig im Gemeinderat beschlossen worden - also die Einplanung des Kinos im neuen Haus oder ein adäquates Ersatzquartier -, sondern drängte auch auf eine Übergangslösung. Denn die rund zwei Jahre Bauzeit wären für das Kino auf jeden Fall ein nicht zu überlebender Zeitraum. Binder schlägt vor, den an der Radetzkybrücke gelegenen City Tower - ein Hochhaus unweit des jetzigen Kinos mit vielen leer stehenden Räumlichkeiten - als Übergangsquartier zu prüfen. (cms/DER STANDARD-Printausgabe, 20.03.2007)