Gruppenausstellung A PROPOSAL TO CALL

Daten

– Kunsthalle Exnergasse, KEX

Beschreibung

Der „Call for Proposals“ ist eine gängige und zunehmend verbreitete Praxis im globalen Kunst- und Kulturbetrieb. Das Verfahren der Ausschreibung ist Teil eines Ausstellungsbetriebs, in dem Budgets kleiner, Arbeit prekärer, der Markt globaler und der Wettbewerb größer werden. Es ist Ausdruck eines Felds von konkurrierenden Projekten, dessen Bewertungsmaßstäbe durch die Logik des In-Aussicht-Stellens mitbestimmt werden.
Andererseits eröffnet die Praxis des „Call for Proposals“ einen Raum des Möglichen: Die Ausschreibung richtet ihr Augenmerk auf potenziell neue, noch nicht etablierte Vorhaben. Die eingereichten Vorschläge sind Angebote für Szenarien, die der Realität und den tatsächlichen Bedingungen noch nicht zugeführt sind; sie geben Auskunft über eine Vielfalt kreativer Ansätze.
In Form eines experimentellen Ausstellungssettings nimmt A Proposal to Call sowohl die sozio-ökonomischen Bedingungen des „Call for Proposals“-Verfahrens als auch seine Potenziale für künstlerische und kuratorische Praxen in den Blick.

[Quelle: http://www.wuk.at/]

Beteiligte

Martin Beck, Ulrich Bröckling, Anne Faucheret, Nikolaus Gansterer, Alexandra Grausam, Georgia Holz, Vera Lauf (Kurator/in), Barbara Mahlknecht (Kurator/in), Suzana Milevska, Klaus Neundlinger, Read-in, Claudia Slanar, Katja Stecher, Seth Weiner (Display), Julia Wieger, geheimagentur

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2015 Kunsthalle Exnergasse 2015 (Publikation)